: Persönliche Gegenstände vom Indianerschlächter
Die Flagge, Kleidungsstücke und andere persönliche Gegenstände des US-Generals George Custer, der 1876 bei der legendären Schlacht am Little Big Horn von Sioux- und Cheyenne-Indianern vernichtend geschlagen worden war, kamen gestern auf einer Auktion in San Francisco unter den Hammer. Wie die Veranstalter mitteilten, wurden auch mehrere Pfeile, die nach der Schlacht aus der Leiche von Custers Bruder gezogen wurden, versteigert. Custer, mit 23 Jahren bereits Generalmajor, ist eine der umstrittensten Figuren in der US-Geschichte. Insbesondere wird dem brutalen Indianerschlächter vorgeworfen, seine Gegner unterschätzt zu haben. In der Schlacht am Little Big Horn hatte der General trotz der überwältigenden Übermacht der Indianer seine 600 Mann starke Truppe in drei Abteilungen aufgesplittet. Alle 225 Soldaten in der Kolonne Custers, darunter er selbst, zwei seiner Brüder und zwei Schwager, wurden getötet.Foto: Archiv
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