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Perle der Langeweile

Hamburg feiert mit erstem analogen Deep Fake

Die ganze Welt redet von Deep Fakes, den tiefen Fälschungen von Bildern in der digitalen Welt. Die ganze Welt? Nein! Hamburg ist da schon viel weiter. Die Hansestadt, die sonst nicht viel zu bieten hat, musste jetzt tief in ihre Geschichte zurückschauen, als ein letzter Hauch von globaler Bedeutung durch die Hafenstadt wehte. Es ist mehr als 60 Jahre her, da startete die Liverpooler Band The Beatles ihre Karriere in den Spelunken Hamburgs. Deshalb hat die zweitgrößte Stadt Deutschlands aus einem besonderen unterirdischen Anlass auf dieses einzige große Ereignis der Stadtgeschichte zurückgriffen. Nach sechs Jahren Bauzeit wurde am Montag die Weströhre des St. Pauli Elbtunnels wiedereröffnet – mit einem Konzert der Beatles. So weit, so gähn. Denn es spielten gar nicht die echten Pilzköpfe, deren halbe Belegschaft längst in den ewigen Jagdgründen weilt. Es spielte ein Band, die den ersten analogen Deep Fake der Geschichte darstellt: The Quarryman Beatles. Eine Band von unglaublicher Nichtvorhandenheit, aber für Hamburger Verhältnisse große Kapelle. So geht es zu im Hansehimmel der Langeweile: „We all live in a yellow submarine, yellow submarine …“

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