: Patientin flog raus
Eine Patientin des Evangelischen Krankenhauses in Oldenburg hat nach einer verbotenen Zigarette ihr Bett auf Anordnung des behandelnden Arztes räumen müssen. Dies sei begründet und medizinisch auch vertretbar gewesen, erklärte der Verwaltungs-Chef Ehrhardt. Der Ehemann der Patientin sieht eine Verletzung der ärztlichen Fürsorgepflicht und drohte mit strafrechtlichen Schritten. Die Patientin, eine 39 Jahre alte Frau aus dem Emsland, hatte sich in der Hals-Nasen-Ohren-Abteilung des Krankenhauses einer komplizierten Operation an den Ohren unterzogen. Am vierten Tag nach dem Eingriff verließ sie ihr Krankenzimmer, wandelte bei freundlichem Wetter im Klinikgarten und rauchte eine Zigarette.
Professor Burkhard von Westernhagen, der sie operiert hatte, sah die Patientin rauchen und schickte sie sofort nach Hause. dpa
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