piwik no script img

Paris und Bonn gründen Atomsicherheits-Konsortium

Lille (dpa) — Deutschland und Frankreich haben am Donnerstag vereinbart, ein Konsortium europäischen Rechtes zur Förderung der Atomsicherheit in Osteuropa zu gründen. In einer gemeinsamen Erklärung am Ende des Gipfeltreffens in Lille drückten beide Seiten den Wunsch aus, daß die in der Nuclear Power International vereinten Unternehmen Siemens-KWU und Framatome „aktiv“ an der Sicherheitsnachrüstung der sowjetischen Reaktoren in Osteuropa beteiligt werden.

Kohl kündigte eine „kämpferische Debatte“ über eine Grundgesetzänderung an, mit der der Einsatz der Bundeswehr auch außerhalb des Nato-Gebietes geregelt werden soll. Beide Politiker unterstützen eine Teilnahme Gorbatschows am G-7-Treffen Mitte Juli.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen