: Papst sieht Georgien als Modell für Europa
Tiflis (Reuters) – Am zweiten Tag seines Besuchs in Georgien hat Papst Johannes Paul II. den Beitrag des Landes zum christlichen Europa gewürdigt. Bei einer Messe vor etwa 10.000 Gläubigen in einer Sporthalle in der Hauptstadt Tiflis sagte der Papst gestern, Georgien habe sich mit seiner Kultur, Geschichte und seinem Glauben immer nach dem Westen ausgerichtet. Das Land sei ein Modell für Respekt und Toleranz gegenüber anderen Religionen. Vertreter der georgisch-orthodoxen Kirche waren hingegen nicht anwesend.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen