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Panzerfahrt durch Afrika

■ Hardthöhe: Deutsche Soldaten sicher

Bonn (dpa) – Ob der deutsche „friedensichernde“ Einsatz in Somalia tatsächlich so sicher für „unsere Jungs“ ist, wird mit der Zeit fraglich. So berichtet das Hamburger Magazin Stern in seiner neuesten Ausgabe, die Deutschen würden bei ihrem Einsatz in Transportpanzern des Typs „Fuchs“ durch die von Rebellenchef Mohammed Farah Aidid beherrschten Stadtviertel rollen. Dort waren in der vergangenen Woche fünf Blauhelmsoldaten von Heckenschützen getötet worden. Der deutsche Oberst Walter Konze, der im UNO-Hauptquartier in Mogadischu arbeitet, habe die Lage als „lebensgefährlich“ bezeichnet.

Der Sprecher der Hardthöhe, Hans-Dieter Wichter, betonte gestern hingegen, alle gegenwärtig in der somalischen Hauptstadt Mogadischu eingesetzten deutschen Soldaten befänden sich in durch UNO-Truppen geschützten Anlagen und damit in sicheren Gebieten. Die derzeit etwa 30 Soldaten seien nur vorübergehend in Mogadischu stationiert, um das mit Frachtflugzeugen von Deutschland nach Mogadischu geflogene Material auszuladen und zum Stützpunkt nach Belet Huen in Zentralsomalia zu bringen.

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