Mit dem taz Panter Volontariat erreicht die Panter Stiftung Menschen, die in der Medienlandschaft unterrepräsentiert sind. So holt das Programm junge Nachwuchstalente in die Redaktion, die nicht aus klassischen weißen, bildungsbürgerlichen Kontexten kommen. Seit 2011 hat die taz Panter Stiftung elf Volontär:innen mit Migrationsgeschichte ausgebildet, acht von ihnen arbeiten in der Redaktion der taz. In 18 Monaten erlernen die Volontär:innen in der taz das journalistische Handwerk. Und auch die taz lernt von ihnen.
Seit 2009 haben rund 520 Teilnehmer:innen an den taz Panter Workshops teilgenommen, die unter Anleitung von taz Redakteur:innen Sonderseiten produzieren. Die Workshops sollen junge Menschen ermutigen, sich mit Journalismus zu beschäftigen. Sie widmeten sich Themen wie „Neid“, „Schuld“, „Märchen“ oder „Gewalt“.
Ein neueres Projekt ist das taz Panter Sommercamp, bei dem die Generationen in Dialog treten. Denn die Panter Stiftung ist überzeugt: In diesen Zeiten ist das oberste Gebot, sich gegenseitig zuzuhören und auszutauschen. Gemeinsam haben Jung und Alt ihre Perspektiven auf das Weltgeschehen eröffnet und es zu konkreten Forderungen an politische Entscheider:innen zusammengeführt.
Auch bei der Entwicklung neuer Formate unterstützt die Panter Stiftung den journalistischen Nachwuchs. Daraus ist eine Kolumne in der taz FUTURZWEI und das Talk-Format „Stimme meiner Generation“ entstanden, bei der die Gen Z über sich selbst schreibt. Ein weiteres Beispiel ist das YouTube-Format „klarkommen", dass sich als Generationenvertrag versteht: klassische Werte der taz, präsentiert von jungen Menschen in Neuen Medien.
Darüber hinaus unterstützt die Panter Stiftung zum Beispiel die Gefangenenzeitung „Der Lichtblick“, um eine unzensierte Stimme der Gefangenen zu gewährleisten und Konferenzen zu konstruktiven und gemeinnützigen Journalismus.