: PFANDSPIELE
Thorsten Becker, 1958 im Rheinland geboren, Schauspielschüler in Wien und Philosoph M.A., debütierte 1985 mit seiner Erzählung Die Bürgschaft. Die Ost-West -Geschichte um einen westdeutschen Literaten, der als Pfand in der DDR bleibt, um seinem Ost-Berliner Freund eine Westreise zu ermöglichen, führt die DDR als einen Ort vor, dem der stalinistische Stachel genommen war. Auch Die Nase, Beckers zweite Erzählung, in der zwei Künstler versuchen, die Defa für eine Verfilmung von Goethes Wilhelm Meister zu gewinnen, spielt überwiegend in der Deutschen Demokratischen Republik - einer DDR, die nach den Ereignissen im Herbst 1989 so nicht mehr existiert. Schmutz, seine jüngste Buchveröffentlichung nach dem Film von Paulus Manker, beschreibt die Welt des Wachmanns Joseph Schmutz, eines Misantrophen, der in Ordnungsliebe und Pflichterfüllung seinen Frieden sucht. Lesung Thorsten Becker und Film 'Schmutz‘ heute um 22.30 Uhr im Sputnik Wedding.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen