■ PDS–Kasse: Erneut vor Gericht
Berlin (AP) – Der Prozeß um die spektakuläre Verschiebung von 107 Millionen Mark aus der Parteikasse der SED-Nachfolgerin PDS ins Ausland im Herbst 1990 wird heute neu aufgerollt. Mehr als zwei Jahre nach dem ersten Urteil des Berliner Landgerichts müssen sich drei ehemalige führende Parteifunktionäre noch einmal wegen Untreue verantworten. Der Bundesgerichtshof hatte das Urteil im Oktober 1993 wegen Verfahrensmängeln aufgehoben.
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