Ostafrika: UN kürzen Essensrationen
Die Vereinten Nationen haben die Essensrationen für mehr als drei Millionen Flüchtlinge im Osten Afrikas kürzen müssen. Akuter Geldmangel zwinge zu starken Einschränkungen bei der Lebensmittelversorgung für die Kinder, Frauen und Männer, warnten das Welternährungsprogramm und das Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Dienstag in Genf. Die beiden UN-Hilfswerke appellierten dringend an die Staaten, die Finanzierungslücke von 266 Millionen US-Dollar (221 Millionen Euro) für die kommenden sechs Monate zu schließen. In Ruanda seien die Zuteilungen für die Flüchtlinge um bis zu 60 Prozent vermindert worden. In Uganda, das in Afrika die meisten Flüchtlinge beherbergt, und Kenia hätten die Flüchtlinge Kürzungen bis zu 40 Prozent zu verkraften. Betroffen seien auch Menschen im Südsudan und in Dschibuti. Unter der Krise litten vor allem Kinder, deren Wachstum gefährdet sei. (epd)
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