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Ormig-Chef muß zahlen

Zu 21 Monaten Haft mit Bewährung wegen betrügerischen Bankrotts im Zusammenhang mit der Sanierung der Firma „Ormig Organisationsmittel GmbH“ verurteilte gestern eine Wirtschaftsstrafkammer den 45jährigen Diplomkaufmann Kühne aus Köln. Das Gericht verhängte außerdem eine Geldstrafe von mehr als einer Million Mark wegen mehrfachen Betruges sowie zusätzlich eine Geldbuße von einer Million Mark, zahlbar an verschiedene gemeinnützige Organisationen. Einer der Betrugsfälle hat mit der Übernahme des Druckhauses Tempelhof durch Kühne 1985 zu tun. Kühne hatte das laut Urteil „wirtschaftlich heruntergekommene Unternehmen“, das er 1984 für den symbolischen Preis von einer Mark kaufte, mit neuer Strategie „rücksichtslos“ sanieren wollen.

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