: Ohne Anmeldung
Der Senat gibt sich mit Blick auf die traditionelle 1.-Mai-Demo gelassen
In diesem Jahr will die Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration, neben der Bezugnahme auf verschiedenste soziale Kämpfe, vor allem Solidarität mit der kurdischen Bevölkerung im Norden Syriens zeigen. Laut einem Aufruf sollen „die Zeichen der kurdischen und anderer Freiheitsbewegungen“ gezeigt werden – überwiegend sind diese verboten. Die Berliner Polizei reagierte gelassen und kündigte an, „versammlungsfreundlich“ zu reagieren, aber „Straftaten zu verfolgen“. Ein Sprecher sagte der taz: „Das heißt aber nicht unbedingt, dass wir sofort mit Kräften in den Aufzug gehen.“ Wie schon im vergangenen Jahr beinhaltet der Aufruf zur Demo die explizite Ankündigung, von einer Anmeldung absehen zu wollen. Eine Sprecherin der Senatsverwaltung für Inneres erklärte hierzu: „Uns sind die Ankündigungen bekannt. Deshalb können wir uns auf die Größe und Art der Demonstration einstellen.“ (taz)
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen