: Offener Brief an Ministerpräsident Gerhard Schröder
an Ministerpräsident
Gerhard Schröder
Über die Dauer der Blockade des sogenannten Zwischenlagers für Strahlenmüll in Gorleben war ich Beobachter der Ereignisse vor Ort. Die heutigen Erlebnisse des unverhältnismäßigen und in der brutalen Ausführung Diktaturen zu Ehren gereichenden Räumungseinsatzes letztlich in Ihrer Endverantwortung haben mich als Arzt und Menschen zutiefst entsetzt und alarmiert.
Minderjährige werden verhaftet.
Analysen des Bildmaterials zeigen mehrfache vorsätzlich kriminelle Handlungen der Polizei mit offensichtlicher Tötungsabsicht.
Brutale Mißhandlungen an älteren Mitbürgern, Frauen und allen anderen Atomkraftgegnern, die allesamt absolut gewaltfrei und wehrlos waren.
Einsatz von scharfen Hunden gegen friedliche Demonstranten.
Und danch gebenSie der Sache der Blockierer Recht und versuchen durch völlig zynisches und unglaubwürdiges Geschwafel den PR-Profit als scheinheiliger und eingebildeter Atomkritiker an sich zu reißen! Ihre Steigbügelhalterin Griefahn grinst ohnmächtig dazu! Dr.Martin H.Brenner,
Geesthacht
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen