piwik no script img

ÖTV: Opfer versorgen!

Stuttgart (ap) — Die Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV) betrachtet eine eventuell notwendige medizinische Versorgung und Pflege von Opfern des Golfkriegs in deutschen Krankenhäusern als selbstverständlich. Es sei letztlich gleichgültig, ob es sich um Zivilisten oder Soldaten handle. „Die Ächtung des Krieges darf nicht zur Ächtung seiner Opfer führen“, betonte ein Sprecher. Als ethisch nicht vertretbar bezeichnete der Präsident der Bundesärztekammer, Karsten Vilmar, Äußerungen von Ärzten, verwundete Soldaten aus dem Kriegsgebiet nicht versorgen oder behandeln zu wollen. Eine Pflegeverweigerung wäre als unterlassene Hilfeleistung strafbar.

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen