piwik no script img

Odyssee rumänischer Asylanten

Waidhaus (dpa) — Nach einer mehrtägigen Odyssee sind 19 rumänische Familien mit 33 Kindern von der Polizei an der Grenze zur Tschechoslowakei in der Oberpfalz aufgefunden worden. Vor ihrem illegalen Grenzübertritt hatten die Rumänen vier Tage auf der Ladefläche eines Sattelzugs verbracht. Die Beamten besorgten für die „total ausgehungerten und frierenden Kinder“ Babynahrung, Windeln und warme Kleidung.

Die Rumänen, eine Sinti-Gruppe aus Timisoara, stellten Asylanträge. Ein unbekannter türkischer Lkw- Fahrer hatte sie bis zur deutschen Grenze gebracht. Die Familien wurden ins Flüchtlingslager Zirndorf gebracht.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen