■ OSTDEUTSCHE POSTLER: Letzte Warnung
Berlin (ap) — Mit einer Kundgebung auf dem Berliner Alexanderplatz hat die Deutsche Postgewerkschaft (DPG) am Donnerstag ihre Protestaktionen in Ostdeutschland beendet. Rund 400 Bedienstete der Post demonstrierten für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. Die Aktionen hatten bereits am Montag begonnen. „Falls die Arbeitgeber über das Wochenende kein Signal für ihre Verhandlungsbereitschaft geben, sind Warnstreiks in ganz Ostdeutschland in der kommenden Woche unausweichlich“, sagte der Sprecher der Gewerkschaft, Rudi Vetter. Die Postgewerkschaft fordert einen Sozialtarifvertrag, der die Beschäftigungsverhältnisse der 113.000 Postler und Fernmelder in Ostdeutschland schützen soll. Die Warnstreiks seien eine letzte Warnung an die Arbeitgeber gewesen, betonte Vetter.
ANTI-ATOM-PROTEST
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen