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■ Nuklear-GrabKeine Erkenntnisse

Bonn (dpa) – Der Chef des neuen russischen Nachrichtendienstes SWR, Jewgeni Primakow, konnte bei seinen Gesprächen im Kanzleramt nichts über mögliche atomare Gefahren berichten, die von zwei angeblich in der Ostsee versenkten sowjetischen Schiffen mit Nuklearantrieb ausgehen sollen. Das erklärte Regierungssprecher Dieter Vogel nach dem Zusammentreffen von Primakow mit dem Koordinator für die deutschen Nachrichtendienste, Staatsminister Bernd Schmidbauer (CDU). Die Russen hätten offensichtlich darüber keine detaillierten Erkenntnisse. Es müsse weiter recherchiert werden. Nach einem Bericht des Spiegel hat die ehemalige Sowjetunion seinerzeit in der Ostsee unter Mißachtung aller Sicherheitsregeln mindestens zwei atomar verseuchte Schiffe versenkt.

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