■ Nord-Süd: Weniger Geld
New York (epd) – Die in der „Gruppe der 77“ zusammengeschlossenen Dritte-Welt-Länder haben die Verringerung der öffentlichen Entwicklungshilfe der Industriestaaten kritisiert. Die sinkenden Entwicklungshilfeleistungen hätten zu Finanzkrisen in vielen Ländern der Dritten Welt geführt, erklärten mehrere Außenminister anläßlich des 30. Jahrestages der Gründung der Gruppe der 77 am Wochenende in New York. Der Rückgang der Entwicklungshilfe der Industriestaaten stehe im Gegensatz zu dem von den Vereinten Nationen erklärten Ziel, die Hilfeleistungen auf 0,7 Prozent des Bruttosozialproduktes zu erhöhen.
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