: Noch keine Spur von den Tätern
■ Drei Tage nach Raubüberfall sucht Polizei weiter vergeblich
Drei Tage nach dem brutalen Raubüberfall auf einen Berliner Supermarkt mit zwei Toten hat die Polizei noch keine brauchbare Spur von den Tätern. Nach Angaben der Polizei von gestern soll der flüchtige Haupttäter etwa 25 bis 30 Jahre alt und 1,80 Meter groß sein.
Der Mann hatte gegen 18 Uhr auf dem Parkplatz eines Kaiser- Supermarktes in der Treptower Baumschulenstraße dem 37 Jahre alten Geldboten aufgelauert. Als dieser mit den Tageseinnahmen aus dem Supermarkt kam, hatte der Täter ihn niedergeschossen. Der Mann verstarb wenig später im Krankenhaus.
Auf dem Weg zu seinem Fluchtauto sah sich der Raubmörder plötzlich einem Mann gegenüber, den er mit zwei Schüssen tötete. Bei dem zweiten Opfer handelt es sich nach Polizeiangaben um einen 54jährigen Schlosser aus dem Bezirk Treptow. Der Täter flüchtete dann in einem roten Opel Corsa. Der Wagen war kurz zuvor gestohlen worden. Mit dem Kleinwagen fuhren die Täter zum nahe gelegenen Parkplatz des Krematoriums von Treptow. Dort stiegen sie in ein anderes Fluchtauto um. dpa
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen