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Niedlich: Autofahrer haben Schuldgefühle

Drei Viertel aller Autofahrer haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie ihr Auto benutzen. Sie fühlen sich persönlich mitverantwortlich für die Umweltverschmutzung. Das fand Hamburgs Freizeitforscher Horst Opaschowski in einer Untersuchung für die Autofirma SAAB heraus. Besonders bei Autofahrten aus Bequemlichkeit oder Gewohnheit regen sich Schuldgefühle (kaum zu glauben — d. Redaktör).

Die können jedoch nicht so arg sein, denn von den 500 befragten Autofahrern ist nur eine Minderheit bereit, das Autofahren einzuschränken. Rund 40 Prozent würden am ehesten auf die Einkaufsfahrten für alltägliche Besorgungen verzichten und den Bäcker oder Supermarkt mit Rad oder zu Fuß ansteuern. Rund 30 Prozent können sich vorstellen, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Sehr viel lieber ist es den Autofahrern, wenn sie nicht selbst entscheiden müssen. Knapp 60 Prozent sprechen sich für autofreie Innenstädte aus.

Höchst interessant wäre es auch zu erfahren, wie die empfindliche Psyche der Autofahrer auf Benzinpreiserhöhungen reagiert. dpa

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