: Neues Mafia-Angebot in Kolumbien
Bogota (ap) - Die kolumbianischen Rauschgiftbosse Pablo Escobar und Gonzalo Rodriguez Gacha haben erklärt, sie wollten über ein Ende des Krieges zwischen Rauschgifthändlern und Regierung verhandeln und dafür einen Teil ihrer illegalen Gewinne in die kolumbianische Industrie investieren. Der Präsident des kolumbianischen Abgeordnetenhauses, Norberto Morales, teilte in Bogota mit, die beiden Rauschgiftbosse hätten ihm ihr Angebot telefonisch unterbreitet. Voraussetzung dafür sei allerdings ein Waffenstillstand mit der Regierung.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen