: Neuer Lebensmut für fünf Dollar
Pittsburgh/USA (AP) – Ein weißer Mann, der in Pittsburgh in den USA drohte, sich von einer Brücke zu stürzen, weil ihm zwei schwarze Jugendliche seine letzten beiden Dollars geraubt hatten, gab sein Vorhaben am Sonntag morgen auf: Ein farbiger Polizist versprach, er werde ihm fünf Dollar geben. Das Raubopfer kletterte am Samstag abend auf die Seventh Street Bridge über den Fluß Allegheny. Der Polizist George Phillips, der sich freiwillig für diesen Einsatz meldete, stieg auf einer 30 Meter hohen Leiter zu ihm empor und versuchte ihn zu überzeugen, daß die Tat – bei der der Weiße auch noch sein Feuerzeug einbüßte – keine rassistischen Motive gehabt habe. Phillips sagte später, er habe dem Mann fünf Dollar angeboten und ihm sein eigenes Feuerzeug gegeben. Am Sonntag stieg der Weiße schließlich von der Brücke. „Als er unten war, wollte er seine fünf Dollar haben, und ich gab sie ihm“, berichtete Phillips.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen