: Neuer ETA-Mord
Baskischer konservativer Kommunalpolitiker auf offener Straße erschossen. Täter entkam unerkannt
MADRID taz ■ ETA schlug gestern erneut zu. Um 13.30 Uhr wurde der Gemeinderat der konservativen Partido Popular (PP), Jesús María Pedrosa Urquilza (57) in Durango in der Nähe von Bilbao auf offener Straße durch einen Schuss in den Hinterkopf getötet. Es war der Fünfte, der der baskischen Separatistengruppe zum Opfer fiel, seit sie vor einem halben Jahr einen einseitigen Waffenstillstand aufkündigte. Der Täter entkam unerkannt. Pedrosa war einer von vier PP-Gemeinderäten im nationalistisch verwalteten Durango. In den letzten drei Jahren war er immer wieder von ETA-Anhängern als „Volksfeind“ bedroht worden.
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