piwik no script img

Neue Vorwürfe gegen Ebert-Stiftung

Hamburg (dpa) - Die Bonner Staatsanwaltschaft stellte nach Darstellung des Nachrichtenmagazins 'Der Spiegel‘ bei der Auswertung von Dokumenten aus der Schweiz fest, daß Millionensummen auf das Züricher Konto eines „Instituts für Internationale Begegnung e.V.“ gelenkt wurden. Die Strafverfolger hätten vergebens in der Schweiz nach einer Adresse des Vereins gesucht, seien jetzt aber in Bonn fündig geworden. Sie haben den Verdacht, daß ein Großteil des Geldes an die SPD in Bonn geflossen ist. Das Institut residiere in den Räumen der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn. In dem für die Ermittlungen entscheidenden Zeitraum sei der frühere FES-Geschäftsführer Günter Grünwald Schatzmeister des Instituts gewesen.