: Neue Sonderabschreibung Ost
■ Beteiligung an Ost-Betrieben soll attraktiver werden
Finanzsenator Pieroth will Kleinsparern einen attraktiven Weg zur Beteiligung an ostdeutschen Betrieben eröffnen. Bei der Eröffnung eines internationalen Steuerberaterkongresses schlug Pieroth gestern vor, die Sonderabschreibungen für Investitionen in Ostdeutschland zugunsten der Kleinsparer zu ändern. Die Steuerbegünstigungen sollten breiter gestreut und für diesen Kreis attraktiver gemacht werden.
Die Beteiligung an Unternehmen sollte nach Pieroth in Form eines neuen Fonds-Modells geschehen. Der Fonds wird stiller Teilhaber des Unternehmens und beteiligt sich zu günstigen Konditionen am Eigenkapital. Das Risiko wird über Landesbürgschaften abgesichert. Ein besonderer Reiz des Modells bestehe darin, daß das zusätzliche Kapital zur Bewältigung der schwierigen Start- und Konsolidierungsphase von Unternehmen nicht über neue Transfers aus den alten in die neuen Bundesländer komme, sagte der Finanzsenator. dpa
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen