piwik no script img

Nature's Spitzen­forscher

Die aus Deutschland stammende Klimaforscherin Friederike Otto zählt nach Einschätzung des Magazins Nature zu den derzeit maßgebenden Wissenschaftlern auf der Welt. Mit der Aufnahme in die „Nature's 10“ würdigt das renommierte Fachblatt Ottos Engagement, den Einfluss der Erderwärmung auf bestimmte Wetterextreme zu ermitteln. Otto, die am Imperial College in London forscht, ist Teil der Initiative World Weather Attribution (WWA), die in diesem Jahr unter anderem für die Hitzewelle in den USA den Einfluss des Klimawandels nachweisen konnte. Auch die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen untersuchte die Gruppe. Zunächst sei der Ansatz, den Einfluss des Klimawandels auf Wetterextreme bestimmen zu wollen, auf Kritik von Kollegen gestoßen, schreibt Nature. Mittlerweile werde dieser Vorstoß aber als höchst robust angesehen. In einem Bericht des Weltklimarats IPCC werde der Ansatz als „feststehende Tatsache“ genannt. Zu den zehn von Nature hervorgehobenen Forschenden gehört auch der Bioinformatiker Tulio de Oliveira. Der Direktor der KwaZulu-Natal Research Innovation and Sequencing Platform (Krisp) in Südafrika gilt nicht nur als Mitentdecker der Beta-Variante des Coronavirus, sondern auch von Omikron. (dpa)

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen