: Naturarznei schädlich?
ÖKO-TIPS
Naturarznei schädlich?
Das Bundesgesundheitsamt warnt vor der übermäßigen Einnahme einer Reihe von Naturarzneimitteln und hat entsprechende Einschränkungen angeordnet. Es geht um Medikamente, die Pyrrolizidinalkaloide (PA) enthalten. Sie können, in hohen Mengen und über lange Zeit eingenommen, Unverträglichkeiten und Leberschäden hervorrufen. Im Tierversuch ist auch ein Krebsrisiko festgestellt worden.
Betroffen sind etwa 550 Arzneimittel, die aus Beinwell, Boretsch, Färberkraut, Huflattich, Kreuzkraut oder Pestwurz gefertigt werden und unter anderem gegen Husten oder Prellungen helfen.
Ausgenommen bei äußerer Anwendung muß die Dosierung sicherstellen, daß täglich nicht mehr als ein Mikrogramm PA eingenommen wird. Enthalten die Arzneien mehr als 0,1 Mikrogramm PA pro Anwendung, dürfen sie nicht länger als sechs Wochen im Jahr und nicht während Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen