: Naiver Ritter, dornige Prinzessin
„Armer Ritter“ ist eine Speise, mit der man prima altes Brot aufbrauchen kann, mit sehr viel Vanillesoße gibt es sogar einen passablen Nachtisch her. Peter Hacks bekommt im Oktober den Deutschen Jugendliteraturpreis, und das Theater für Kinder spielt sein komödiantisches Märchen mit dem Namen Armer Ritter.
Der junge arme Ritter ist nicht nur sehr höflich, sondern auch ziemlich naiv. So kommt es, daß er mit 21 noch keinen Drachen getötet hat. So etwas macht sich nicht gut in einer ritterlichen Vita, und er ist sehr erfreut, als er hört, daß ein 13köpfiges Ungeheuer sein Unwesen im Wald Jetieferjeschwärzer treibt. Daß er im Schloß des Rosenkönigs landet, wo er die dornige Blütenprinzessin entstachelt und nebenbei noch ein paar Bösewichte beseitigt, versteht sich von selbst, schließlich ist das Ganze ja ein Märchen. aw
bis 8. November
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen