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Nach der WahlFalsch getütete Stimmen gezählt

Die Berliner Landeswahlleiterin Petra Michaelis will nun doch auch die Stimmen zum Volksentscheid Tegel auszählen lassen, die im falschen Umschlag steckten. Viele BriefwählerInnen hatten die Stimmzettel für den Volksentscheid gemeinsam mit dem Wahlschein in den äußerem Umschlag gesteckt. Bis zu 100.000 Stimmen könnten so verloren gegangen sein (taz berichtete). „Ich bedaure, dass zahlreiche Stimmzettel aufgrund der geltenden wahlrechtlichen Vorschriften nicht mitgezählt werden durften“, so Michaelis. Am Ergebnis hätten diese Stimmen allerdings nichts geändert. Trotzdem sollen sie nun nachträglich ausgezählt werden. „Im Interesse der größtmöglichen Transparenz habe ich entschieden, dass diese Stimmzettel zentral gesammelt und statistisch ausgewertet werden“, teilte Michaelis mit. Ein Ergebnis der Nachzählung liege voraussichtlich im Dezember vor. (all)

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