: Na danke, Tanke!
Trotteliger Tankwart checkt fast nix in NRW
Das Allerwichtigste hier als Allererstes: „Der Tatort“ in diesem Benzinkrimi „befand sich auf der Bahnstraße in Bedburg und nicht wie dargestellt auf der Hauptstraße“!, tickerten uns kleinlaut am Mittwoch die Kollegas der Kreispolizeibehörde Rhein-Erft-Kreis. Und dann kam es gar heftig in den News aus der sonst sicherlich beschaulichen Bettenburg Bedburg, die seit 2011 doch glatt „den Status einer mittleren kreisangehörigen Stadt besitzt“, wie good old Wikipedia weiß. Bedburg, was also ging da ab auf der Bahnstraße? Ein Tankstellenmitarbeiter aka Tankwart berichtete demnach, dass „er ein Feuer an einer Zapfsäule wahrgenommen habe. Gemeinsam mit den Gesuchten löschte er das Feuer an zwei Benzinkanistern. Beim Abfüllen des Treibstoffs entzündete sich dieser vermutlich durch die Zigarette des Tatverdächtigen. Weil kein Schaden entstanden sei, habe der Mitarbeiter das Paar weiter tanken lassen. Plötzlich habe er gesehen, wie die beiden mit einem weißen Ford Fiesta und den gefüllten Kanistern das Gelände verließen, ohne zu bezahlen.“ Mannomann, Tankwart! Erst Rauchen an der Zapfsäule durchgehen lassen, und dann nix checken! Obwohl – im Vergleich zum hochentzündlichen Irankrieg ist das alles nix in Bedburg. Frohe Ostern sämtlichen Beteiligten dort!
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