■ Mutanten im atomaren Sperrgebiet: Neue Pflanze und Insekten entdeckt
Richland (AP) – Forscher haben in dem atomaren Sperrgebiet um die stillgelegte Atomanlage Hanford im US-Staat Washington eine bislang unbekannte Pflanze und drei neue Insektenarten entdeckt. „Wir sind begeistert“, erklärte eine Botanikerin. Die 7,5 bis 20 Zentimeter große Pflanze gehört zur Familie der Senfgewächse. Sie war den Forschern, die im Auftrag des Energieministeriums unterwegs sind, aufgefallen, weil sie statt im Mai im Juli und August blühte. Die drei Insekten gehören zur Familie der Heuschrecken. Auf dem rund 770 Quadratkilometer großen Gelände wurde über Jahrzehnte Plutonium für Atomwaffen hergestellt. In vielen unterirdischen Tanks – einige davon sind undicht – lagert Atommüll, dessen genaue Zusammensetzung zum Teil unbekannt ist.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 330 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen