: Muslime in den USA protestieren
LONG BEACH ap ■ Die Gemeinschaft der Muslime in den USA hat gegen ein Antiterrorgesetz protestiert, das zur Inhaftierung von mehreren hundert Einwanderern aus dem arabischen Raum geführt hat. Der „USA Patriot Act“ vom Oktober 2001 sei die größte Bedrohung der amerikanischen Demokratie, erklärte der Vorsitzende des Muslimischen Rats, Omar Ricci, am vergangenen Samstag in Long Beach, Kalifornien. Das nach den Anschlägen vom 11. September 2001 verabschiedete Gesetz gibt den Behörden ein erweitertes Recht auf persönliche Informationen von US-Bürgern und ermöglicht die Festnahme von Personen, die als gefährlich für die nationale Sicherheit eingestuft werden. Daraufhin ließen sich in den vergangenen Monaten mehrere hundert Amerikaner aus dem Nahen und Mittleren Osten freiwillig bei der Einwanderungsbehörde INS registrieren und wurden in Haft genommen.
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