: Mun-Sekte abgeblockt
Die zur Mun-Sekte gehörende Studentenorganisation CARP darf nicht an den Wahlen des Studentenparlaments der FU teilnehmen. Das entschied am Donnerstag das Verwaltungsgericht, das eine Klage der CARP auf Zulassung ihrer Liste abwies. Nach Angaben des FU-AStA wurde die Entscheidung des Gerichts damit begründet, daß die Hochschulgruppen der CARP der uneingeschränkten Weisung der CARP-Bundeszentrale unterliegen, in ihrer Meinungsbildung nicht frei seien und somit nicht als eigenständige studentische Gruppen angesehen werden können. (AZVG7A34.88)
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen