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Müllskandal

■ Kosmetik kaschiert Umweltkatastrophe

Berlin. Um den Tourismus nicht zu gefährden, wollen die Behörden eine drohende Umweltkatastrophe auf der Ostseeinsel Usedom verschleiern. Das Landratsamt Wolgast lasse der in Berlin erscheinenden Illustrierten 'extra‘ zufolge derzeit einen Teil der Mülldeponien auf der Insel mit Müllkompost aus Flensburg abdecken. Giftstoffe aus dem Müllkompost und dem Müll drohten ins Grundwasser zu gelangen. Usedom wäre dadurch in seinem Lebensnerv getroffen: dem Tourismus. Im Auftrag des 'extra‘- Magazins hat die Gesellschaft für Biotechnologie, Laboranalytik und Consulting (BiLaCon) aus Niederdorf bei Chemnitz eine Probe des Müllkomposts untersucht. Dabei sei bis zum Zwölffachen der Grenzwerte für Mangan, Eisen, Nickel, Nitrit, Ammoniak und Kohlenwasserstoffe festgestellt worden. dpa

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