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■ MosambikWahlsieg anerkannt

Maputo (dpa) – Staatspräsident Joaquim Chissano von Mosambik und seine Regierungspartei Frelimo sind als Sieger aus den ersten demokratischen Wahlen in dem von 16 Jahren Bürgerkrieg zermürbten Staat hervorgegangen. Chissanos wichtigster Konkurrent, Afonso Dhlakama, hat das Ergebnis trotz Kritik akzeptiert und damit Hoffnungen Auftrieb gegeben, daß der Frieden in dem südostafrikanischen Land anhält. Bei den gleichzeitigen Parlaments- und Präsidentschaftswahlen Ende Oktober erhielten Chissano 53,3 Prozent und Frelimo 44,3 Prozent der Stimmen. Dhlakama unterlag mit 33,7 Prozent, seine frühere Rebellenbewegung Renamo mit einem unerwartet hohen Anteil von 37,8 Prozent. Bedingt durch das Wahlsystem wird Frelimo im künftigen Parlament (250 Sitze) mit einer absoluten Mehrheit von 129 Sitzen vertreten sein. Die Renamo erhält 112 Mandate.

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