piwik no script img

Mongolische KP speckt ab

Ulan Bator (afp) - Die kommunistische Mongolische Revolutionäre Volkspartei (MRVP) will ihr Personal drastisch reduzieren und künftig keine Staatssubventionen mehr annehmen. Das beschloß das neugewählte Politbüro bei der ersten Sitzung am Donnerstag abend. Die Partei wolle sich künftig selbst finanzieren. Außerdem beschloß das Führungsgremium, ein Programm zur Wiederbelebung der mongolischen Schrift zu starten. Sie wurde 1945 auf Druck Moskaus durch die kyrillische Schrift ersetzt. Die neue MRVP -Führung hatte bereits am Donnerstag ihren Willen zu mehr Demokratie und freien Wahlen noch in diesem Jahr bekräftigt.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen