: Mitgiftmorde
Über 4.100 indische Frauen sind in den vergangenen drei Jahren von Ehemännern oder Schwiegereltern umgebracht worden, weil sie nicht genügend Mitgift in die Ehe einbrachten. Die Mitgiftmorde seien dabei von etwa 1.000 im Jahr 1985 auf knapp 1.800 im vergangenen Jahr gestiegen, berichtete Innenminister Palaniappan Chidambaram. Die meisten Morde ereigenten sich den Statistiken zufolge am heimischen Herd, wo die Ehemänner oder Schwiegermütter die jungen Ehefrauen in Brand steckten und den Tod dann als Unfall tarnten.
ap
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen