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Mit Tränengas vertrieben

HELSINKI dpa ■ Finnische Polizisten und Zöllner haben zwei nordkoreanische Diplomaten mit Tränengas aus ihrem Zugabteil vertrieben. Wie eine Sprecherin des Außenministeriums in Helsinki gestern bestätigte, hat sich die Regierung in Pjöngjang in einer offiziellen Protestnote wegen „Kränkung der Menschenrechte“ beschwert. Die beiden Diplomaten waren schon vor zwei Wochen mit der Bahn von Moskau aus nach Finnland eingereist. Als sie Zöllnern und Schaffern weder ihre Pässe noch die Fahrkarten zeigen wollten, kam es im Abteil zu handgreiflichen Auseinandersetzungen. Nach Vorzeigen ihrer Diplomatenpässe konnten die Männer im nächsten Zug nach Helsinki reisen. Die zuständige Sprecherin des Außenministeriums äußerte Verständnis für den Protest aus Nordkorea: „Das hätten wir umgekehrt sicher auch so gemacht.“