■ Mißbrauch: Keine Video-Zeugen
Fürstenfeldbruck (dpa) – Videoübertragene Zeugenaussagen von Kindern über sexuellen Mißbrauch können nach Ansicht von Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Wahrheitsfindung erschweren. „Über Video können vielleicht viele notwendige Signale des Kindes nicht mehr gewonnen werden“, sagte die FDP-Politikerin gestern. Bei Prozessen um sexuellen Mißbrauch von Kindern war gefordert worden, Videoaufzeichnungen zuzulassen, um den Opfern traumatische Aussagen zu ersparen.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen