piwik no script img

Mieterprotest

Die Unterschriften von 50.000 Berliner MieterInnen, die gegen die Mieterhöhungen protestieren, wollte der Berliner Mieterverein gestern vor dem Rathaus Schöneberg dem Regierenden Bürgermeister überreichen. Der war nicht anwesend, und so konfrontierte der Mieterverein den Chef der Senatskanzlei, Volker Kähne, mit einem vielversprechenden Auszug aus der Regierungserklärung von Bundeskanzler Helmut Kohl vom 30. Januar dieses Jahres: » ... Den Schutz von Mietern vor übermäßigen Mietsteigerungen werden wir verstärken. Die Mieten in den neuen Bundesländern wollen wir schrittweise und sozial verträglich anpassen. Notwendige Erhöhungen werden an der dortigen Einkommensentwicklung orientiert. Nicht zuletzt mit speziellen Wohngeldregelungen stellen wir sicher, daß niemand überfordert wird.« Der Mieterverein fordert: Wort halten, Herr Bundeskanzler. Es ist fünf vor zwölf! taz

Foto: Marco Limberg/G.A.F.F.

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen