: Michael Müller setzt sich durch
Regierender Bürgermeister schlägt seine Staatssekretärin: Am Mittwochabend gab der Kreisverband der SPD in Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf bekannt, dass Michael Müller das Duell gegen Sawsan Chebli gewonnen habe. Müller bekam 58,4 Prozent der Stimmen. Chebli, im Roten Rathaus Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement, 40,2 Prozent. Die Wahlbeteiligung der 2.500 Mitglieder lag bei 59,2 Prozent. Damit kandidiert Müller im nächsten Herbst als Direktkandidat für den Bundestag im Wahlkreis Charlottenburg-Wilmersdorf. Chebli gratulierte Müller zu dessen Nominierung. Gleichzeitig dankte sie ihren Unterstützerinnen und Unterstützern: „Ich bin überzeugt, dass der faire demokratische Wettbewerb, den wir in den letzten Wochen geführt haben, der SPD nicht geschadet hat“, schrieb sie in einer Erklärung. Sie werde sich weiter dafür engagieren, „dass die SPD mehr Frauen und mehr Menschen mit Migrationsgeschichte zur Wahl stellt“. (wera)
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen