: MfS-Kontakte waren nicht „konspirativ“
Der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner hat als ehemaliger Vorsitzender der Bischofskonferenz in der ARD-Sendung „Verräter im schwarzen Rock“ erhobene Anschuldigungen gegenüber katholischen Priestern zurückgewiesen. Wie das Bistum Berlin bereits im Dezember 1991 öffentlich erklärt habe, seien Prälat Otto Groß von 1967 bis 1974, Prälat Paul Dissemond von 1974 bis 1987 und Prälat Josef Michelfeit von 1987 bis 1989 zu Verhandlungen mit dem MfS beauftragt worden. Dies sei „im Namen, im Auftrag und in Absprache mit dem jeweiligen Vorsitzenden der Berliner Ordinarienkonferenz bzw. Bischofskonferenz“ geschehen, erklärte Meisner. „Diese Kontakte waren nicht konspirativ.“
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