: Meyer-Werft auf Ostsee-Kurs
Papenburg (dpa/taz) — Die Meyer- Werft im niedersächsischen Papenburg denkt an einen zweiten Standort in Mecklenburg-Vorpommern für den Bau größerer Passagierschiffe. Als mögliche Plätze für die neue Werft, auf der zwischen 1.500 und 2.000 Arbeitsplätze entstehen sollen, nannte ein Sprecher gestern Rostock und die Insel Rügen. Trotz dieser Pläne beharrt die Werft weiterhin darauf, daß die Ems bis zur Mündung ausgebaggert wird, damit die Werft künftig auch große Schiffe vom Stapel laufen lassen kann. Die niedersächsische rot-grüne Landesregierung lehnt dies bislang aus ökologischen Gründen ab. Bei den ostdeutschen Planungen der Papenburger spielen nach den Worten des Sprechers auch „günstige Rahmenbedingungen“ — sprich hohe Investitionssubventionen — eine Rolle, die es in den neuen Ländern gibt.
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