■ Metall: 36-Stunden-Woche
Sindelfingen (dpa) – Das zweite Revisionsgespräch über eine Verschiebung der für April geplanten 36-Stunden-Woche im Metallbezirk Nordwürttemberg/Nordbaden ist am Mittwoch in Sindelfingen ergebnislos abgebrochen worden. Ein neuer Termin wurde nicht vereinbart. Arbeitgeber und Gewerkschaft warfen sich nach rund zweieinhalbstündigen Erörterungen vor, sie seien ohne Bewegungsspielraum in die Verhandlung gekommen und auf „betonierten“ Positionen geblieben. Damit gilt für die rund 700.000 Metaller in dem Bezirk von April an die 36-Stunden-Woche.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen