: Meri fordert
Tallinn (dpa) – Präsident Meri hat am Montag einen neuen Vertrag über den Abzug der noch in Estland stationierten russischen Soldaten gefordert. Ein Durchbruch in den gespannten estnisch- russischen Beziehungen werde erst möglich, wenn ein Vertrag unterzeichnet werde, der einen schnellen Abzug des Militärs festlege, sagte er bei einer Pressekonferenz mit Bundespräsident Richard von Weizsäcker. Von Weizsäcker unterstützte diese Forderung mit der zusätzlichen Anmerkung, daß keine „versteckten Restbestände“ bleiben dürften.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen