piwik no script img

Menschenrechtslage in Rumänien

Genf (ap) - Die UNO hat einen Schweizer Juristen mit der Untersuchung der Menschenrechtslage in Rumänien beauftragt. Sie gab gestern in Genf bekannt, Joseph Voyame sei zum Sonderermittler bestellt worden und solle der UNO -Menschenrechtskommission in zehn Monaten Bericht erstatten. Die Kommission hatte mit den Stimmen westlicher Länder und Ungarns ernste Besorgnis über die Lage in Rumänien bekundet. Bei Stimmenthaltung der anderen Warschauer-Pakt-Staaten äußerte sie Bedenken gegen die Schleifung der Dörfer und beruft sich auch auf die zunehmenden Klagen über eine Entrechtung der Minderheiten.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen