: Mehr Luthertage?
Reformationstag als Feiertag? Berliner Parteien sind uneins
Die Berliner Parteien sind uneins, ob der 31. Oktober dauerhaft ein freier Tag sein sollte. Linke und FDP etwa äußerten Zweifel. Mehr als die Hälfte der Berliner sei konfessionslos, sagte die Linken-Fraktionsvorsitzende Carola Bluhm. „Warum sollte man mit dem Reformationstag einen weiteren religiösen Feiertag einführen?“ FDP-Fraktionschef Sebastian Czaja sagte: „Bevor wir über einen weiteren kirchlich begründeten Feiertag nachdenken, könnte man eher einen bundesweiten Tag des Grundgesetzes in Betracht ziehen.“ Ähnlich argumentierte auch Parlamentspräsident Ralf Wieland. Die AfD würde es dagegen begrüßen, den Feiertag dauerhaft einzuführen. Die rot-rot-grüne Landesregierung wollte sich am Mittwoch nicht äußern. Ein neuer Feiertag in Berlin müsste per Gesetz beschlossen werden. (dpa)
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen