: Medikamente für Kinder fehlen
Hannover (dpa) – Wegen der großen Zahl nicht für Kinder zugelassener Arzneimittel gehen Ärzte oft ein erhebliches Risiko bei der Behandlung von jungen Patienten ein. Es müssten häufig Medikamente eingesetzt werden, die nicht eigens für Kinder zugelassen seien, sagte der Arzneimittel-Experte an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), Professor Jürgen Frölich jetzt bei einer Tagung zum Medikamentenkonsum. Die Ärzte bewegten sich deshalb ständig in einer „Grauzone“.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen