■ MediaBazaar: Lesbische Lebensentwürfe
Berlin (taz) – Sind lesbische Journalistinnen eher Karrierefrauen? Wie wirkt sich ihre lesbische Identität auf ihre Berufsperspektive und ihr berufliches Selbstverständnis aus? Diesen Fragen geht eine Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Journalistinnen im Rahmen eines Forschungsprojektes am Dortmunder Institut für Journalistik nach. Lesbische Journalistinnen stehen zwar nicht vor der Entscheidung Familie und/ oder Karriere, dafür stecken sie in einem Dilemma: Ihr Frauenbild und ihr Rollenverständnis ist völlig anders als das, was Frauen und Männer um sie herum gewöhnlich von einer Kollegin erwarten, stellt Projektleiterin Dr. Elisabeth Klaus fest. „Lesbisch sein ist nicht nur eine sexuelle Variante, sondern ein ganz anderer Lebensentwurf.“ Die Existenz unterschiedlicher weiblicher Lebensentwürfe sei auch von der Frauenmedienforschung bislang nicht berücksichtigt worden. Geplant sind 20 Interviews mit lesbischen Journalistinnen. Interessentinnen können sich an Elisabeth Klaus am Institut für Journalistik wenden, Emil-Figge- Straße50, 4600 Dortmund 50, Tel. 0231-7554193win
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