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Hamburg (AP/taz) – Das Fernsehen entwickelt sich offenbar immer mehr zum Beiprogramm. Das ist das Ergebnis einer Trendanalyse des BAT-Freizeit-Forschungsinstituts in Hamburg. Während sich 1991 noch 44 Prozent der westdeutschen Zuschauer voll auf das Programm konzentrierten, waren es 1993 nur mehr 37 Prozent. In den neuen Bundesländern lesen, bügeln, basteln, spielen und telefonieren inzwischen sogar 70 Prozent, während die Glotze läuft.

Dabei gibt es anscheinend geschlechtsspezifische Vorlieben: Männer lesen der Untersuchung zufolge beim Fernsehen die Zeitung, essen, reden oder „schlafen zeitweilig ein“. Jede elfte Frau habe das Bügelbrett vor dem Bildschirm aufgebaut. Jede siebte beschäftige sich mit Handarbeiten, so die Freizeitforscher.

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